FDP Balgach für Hallenbaderweiterung mit Auflagen

Balgach. Die ausserordentliche Mitgliederversammlung der FDP Balgach Ende September behandelte zwei wichtige Traktanden. Neben der Wahl von drei neuen Vorstandsmitglieder stand die Information, Diskussion und Parolenfassung zur Hallenbaderweiterung an.

Drei neue Vorstandsmitglieder
In Abwesenheit des Interimspräsidenten, Egzon Zhuta, führte Sarah Peter Vogt durch die Mitgliederversammlung. Als Präsidentin der Findungskommission Vorstandserweiterung/ Präsidium berichtete sie über die Arbeiten während der letzten Monate. Leider konnte zum Zeitpunkt der Mitgliederversammlung noch keine Lösung fürs Präsidium präsentiert werden, bis zur nächsten Hauptversammlung wird dies jedoch der Fall sein. Sehr erfreut waren die Mitglieder über die vorgeschlagenen neuen Vorstandsmitglieder. Mit Märk Nüesch, Marco Rezzoli und Christoph Rütsche stellten sich drei kompetente Persönlichkeiten zur Wahl, die sich alle in ihrer Vergangenheit bereits für das Gemeinwohl und die FDP eingesetzt haben. Die drei neuen Vorstandsmitglieder wurden dann auch einstimmig gewählt.

Für Hallenbaderweiterung mit gewissen Auflagen
Der Gemeinderat Reto Schmidheiny informierte anschliessend über die beiden Varianten zur Sanierung des Balgacher Hallenbades. Er erklärte, dass bei der einen Variante nur das Nötigste gemacht würde. Die zweite, teurere Variante saniere einerseits das Hallenbad, löse andererseits auch bestehende Probleme und Schwierigkeiten mit verschiedenen Nutzergruppen. Die Balgacher Bürger haben bereits per Post ausführliche Informationen von der Gemeinde über die Hallenbadsanierung erhalten. Bei einer Informationsveranstaltung der Gemeinde am 17. Oktober wird darüber detailliert informiert. Ebenso wies er darauf hin, dass am 24.Oktober an der ausserordentlichen Bürgerversammlung eine getrennte Abstimmung über beide Varianten erfolge.  Eine Ablehnung/ Annahme beider Varianten sei möglich. Bei einem doppelten Nein, was zu vermeiden wäre, wie Schmidheiny betonte, würden beide Varianten nicht weiterverfolgt. Bei einem doppelten Ja gäbe es eine Stichabstimmung.

Es wurde sehr engagiert über die Vor- und Nachteile der beiden Ausbauvarianten diskutiert. Schlussendlich sprachen sich die Mitglieder für die Ausbauvariante aus, jedoch unter der Bedingung, dass sich die Kosten zwischen 11.5 und 13.5 Millionen Franken bewegen. Die 13.5 Millionen Franken werden als maximales Kostendach betrachtet. Die FDP Ortspartei wird dies anlässlich der Abstimmung für den Baukredit überprüfen und eine entsprechende Abstimmungsempfehlung abgeben. Unter Einhaltung dieses Kostenrahmens ist die FDP Balgach der Meinung, dass mit einem sanierten und attraktiven Hallenbad ein positives Signal für Balgach und die Zukunft gesetzt werden kann und damit eine breite Bevölkerung in den Genuss eines täglich nutzbaren, gesundheitsfördernden Angebotes kommt.