No banner found
Aktuelles

Gemeindepräsidentenkantidat an der HV Nominiert

Nach eingehender Prüfung verschiedener Kandidaten konnte die FDP interne Arbeitsgruppe „Wahlen 2012“ den Mitgliedern einen Kandidaten für das Amt des Gemeindepräsidenten präsentieren. Im Rahmen der Hauptversammlung der FDP Balgach vom vergangenen Mittwoch, 14. März, haben die Mitglieder der Ortspartei Christoph Auerswald als ihren Kandidaten für das Amt des Gemeindepräsidenten nominiert. Christoph Auerswald ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Töchter. Seit 1985 wohnt der in Zürich geborene Auerswald in Balgach. Er lebt mit seiner Familie in einem Eigenheim an der Mühlsteinstrasse.

Der Elektronik- und Betriebsingenieur arbeitete lange Zeit in verschiednenen Firmen auf dem Innopark-Gelände in Heerbrugg. Bis 2009 war er Mitglied der Geschäftsleitung der Firma Escatec. Heute leitet er die Elektronikentwicklung der Firma Trumpf Laser in Grüsch.

Seine Tätigkeit als Gemeinderat übt er seit 2005 mit viel Engagement und Freude aus. Dem überzeugten freisinnigen Christoph Auerswald liegen vor allem die Wirtschaft und die Erhaltung von guten Arbeitsplätzen in Balgach am Herzen. Mit seinem Vorsitz in der Arbeitsgruppe Energie setzt er sich ein für einen vernüftigen und nachhaltigen Umgang mit Energie. „Eine nachhaltige Finanzpolitik und die Erhaltung der guten Infrastruktur sind für Balgach nach wie vor wichtig“, so Auerswald. Christoph Auerswald kennt die Verhältnisse in Balgach sehr gut. Er verfügt über viel Führungserfahrung aus seiner Tätigkeit in der Industrie, und ist mit seiner ruhigen, besonnenen Art immer offen für Anliegen der Bürger. Er ist gut vernetzt mit der Balger Wirtschaft und ist geübt darin verschiedene Interessen unter einen Hut zu bringen. Die Mitglieder der FDP Balgach sind überzeugt, mit Christoph Auerswald einen hervorragenden Kandidaten ins Rennen zu schicken für das Amt des Gemeindepräsidenten.

In den weiteren Traktanden der Hauptversammlung wurde der Parteivorstand in unveränderter Besetzung wiedergewählt. Der langjährige Revisor Willy Gerber, unser bewährter Finanzfachmann, gab seinen Rücktritt bekannt. Er wurde von der Präsidentin Corinne Lei in Ehren verabschiedet. Seine Nachfolge tritt Guido Kobelt an. Als zweiter Revisor bleibt Zimmerli-Ernst Nüesch im Amt. Dem Antrag des Vorstands, den Jahresbeitrag von 30 auf 50 Franken zu erhöhen, wurde nicht gefolgt. Die Balger Freisinnigen wollen auch bei der Festlegung der Höhe ihrer Einzahlung ihre Freiheit behalten. „Wenn die Partei gute Arbeit leistet im Dorf, wird der Eine oder Andere wohl auch einmal aufrunden“, war die Meinung der Versammelten. Die Präsidentin schloss den offiziellen Teil mit einem Dank an alle Mitglieder für ihr Engagement für die Ortspartei im Sinne von „Freiheit in Verantwortung“.

Abstimmungsvorlagen Diskutiert Stamm vom 1. Februar 2012

Am letzten Stamm der Balgacher FDP wurden die Abstimmungsvorlagen vom 11. März 2012 eingehend diskutiert. Volksinitiative «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen!» Diese Initiative will den Anteil von Zweitwohnungen auf 20 Prozent pro Gemeinde begrenzen. Sie möchte dadurch die Zersiedelung stoppen. Die Gemeinden sollen dazu verpflichtet werden, jährlich über die Einhaltung dieser Beschränkung zu informieren und eine Übersicht über die dauerhaft genutzten Wohnungen zu erstellen. Für die Stammbesucher ist diese Forderung zu radikal. Der Verwaltungsaufwand steht in schlechtem Verhältnis zum erzielbaren Nutzen. Im Hinblick auf die von der FDP lancierten „Bürokratie-Stopp“ Initiative ist dies abzulehnen. Auch wenn dem Anliegen grundsätzlich Verständnis entgegengebracht wird. Die betroffenen Ortschaften in den Tourismusregionen sollen die bestehenden Gesetze und ihren Spielraum entsprechend nutzen. Volksinitiative «Bauspar-Initiative» Diese Volksinitiative will den erstmaligen Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum steuerlich fördern. Zudem sollen auch Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen steuerlich begünstigt werden. Auch die „Bausparinitiative“ lehnen die Balger FDP-Mitglieder ab. Eine Entlastung der Bürger mit Wohneigentum ist zwar begrüssenswert. Es wäre aber zweckmässiger, die Steuerliche Anrechnung des Eigenmietwertes an das Einkommen abzuschaffen. Eine solche Art der von Wohneigentumsförderung wäre der vorliegenden Initiative sicher vorzuziehen. Die Bausparinitiative in der vorliegenden Form, käme in erster Linie dem oberen Mittelstand zugute. Volksinitiative «6 Wochen Ferien für alle» Die Volksinitiative will, dass alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen Anspruch auf mindestens sechs Wochen bezahlte Ferien pro Jahr erhalten. „6 Wochen Ferien für alle“ kann man gerne machen, wenn man 2 Wochen unbezahlte Ferien nimmt. Jedem Arbeitnehmer ist es freigestellt sein Arbeitspensum zu reduzieren und somit mehr Ferien zu beziehen. Selbst wenn die Verlängerung des gesetzlichen Ferienanspruchs mit einer Lohnkürzung von 3-5 % einhergehen würde, stiegen die Produktionskosten in den Betrieben durch Lohnnebenkosten und Koordinationsaufwand. Die Wettbewerbsfähigkeit würde verschlechtert. Diese Initiative gefährdet Arbeitsplätze in der Schweiz. Sie wird von der FDP klar und deutlich abgelehnt. Bundesgesetz über die Buchpreisbindung Das Parlament hat per Gesetz die Buchpreisbindung für die ganze Schweiz beschlossen. Damit wird der Buchhandel verpflichtet, Bücher zu einem festen Preis zu verkaufen. Gegen das Gesetz ist das Referendum ergriffen worden. Mit einer erneuten Einführung der „Buchpreisbindung“ sind die Stammbesucher nicht einverstanden. Dieses Bundesgesetz wird abgelehnt. Die Schweizer Autoren und Verleger sollen sich in der freien Marktwirtschaft bewähren. Dass dies möglich ist sieht man an vielen Beispielen. Die Buchpreisbindung wäre im Zeitalter des Downloads von Buchinhalten aus, oder dem Internet-Buchhandel mit viel bürokratischem Aufwand umsetzbar. Die Balger FDP-Mitglieder würden es hingegen sehr begrüssen, wenn der Euro-Frankenkurs auch im Buchhandel fair umgerechnet würde. Nach wie vor sind Bücher in der Schweiz wesentlich teurer als im benachbarten Ausland. Bundesbeschluss über die Regelung der Geldspiele zu gunsten gemeinnütziger Zwecke Bundesrat und Parlament beantragen dal Gegenentwurf zur Volksinitiative "Für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls" eine Verfassungsänderung. nachdem die Volksinitiative zurückgezogen worden ist, stimmen Volk und Stände über diesen Gegenentwurf ab. Diese Vorlage gab wenig zu diskutieren. Die FDP folgt der Empfehlung des Parlaments und empfielt die Annahme.

Der Wert des dualen Bildungssystems für das Rheintal

Unter diesem Motto trafen sich am 25. Januar rund dreissig bildungspolitisch interessierte FDP Mitglieder aus dem Rheintal im Optikhus in Heerbrugg. Der Standort-Leiter der Lernzentren LfW Heerburgg, Herr Heinz Wiget, erklärte das Geschäftsmodell und die Trägerschaft der Lernzentren. Er zeigte die breite Palette der technischen Lehrberufe, die das Lernzentrum anbietet. Sein Vortrag wurde abgerundet mit einer interessanten Führung durch die Werkstätten des Lernzentrums Heerbrugg. Die Lernenden selbst erklärten souverän und selbstsicher ihre Lerninhalte. Anhand von Praxisarbeiten an ihren Maschinen wurden die Berufsbilder des Automatikers, des Elektronikers, Mechanikers und Konstrukteurs aufgezeigt. Zurück im Seminarsaal übergab die Präsidentin der FDP Balgach, Corinne Lei, den Ausbildnern des Lernzentrums eine meterlange Znüni-Cremeschnitte und dankte Herrn Wiget und seinem Team für die tollen Einblicke in die Berufsausbildung der angehenden Technik-Fachleute. Der Abend wurde fortgesetzt mit einem Referat von Christoph Auerswald zum Thema Besonderheiten und Wert der Berufsbildung. Die Rheintaler Industrie produziert aus dem Rheintal – für den Weltmarkt. Seine Botschaft lautete: Das duale Bildungssystem ist ein Erfolgsmodell der Schweiz. Das Rheintal mit seinen vielen Industriellen Arbeitgebern profitiert in besonderem Masse davon. Anhand statistischer Daten legte Auerswald die besondere Stellung der Industriellen Arbeitsplätze im Rheintal unter Berücksichtigung der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung dar. Er fasste seine Thesen in einem Chancen- Risiken- Profil zusammen und leitete Handlungsbedarf ab für die Politik. Die Fachhochschulen sollen sich konzentrieren auf ihre Kerngebiete und nicht den Unis nacheifern. „Tiefe mit Qualität“ ist hier das Motto. Martin Klöti, der Regierungsrats-Kandidat der FDP St.Gallen vermittelte den Anwesenden kompetent und prägnant die Bildungspolitischen Ziele der FDP St.Gallen. Er zeigte die bildungspolitischen Handlungsfelder auf und erklärte anhand seiner eigenen Erfahrungen als Lehrer im Toggenburg die notwendigen Schritte zur nachhaltigen Stärkung des Bildungsplatzes Ostschweiz. Arbeitsplätze ziehen Leute an – und in Regionen, wo gut ausgebildete Arbeitskräfte verfügbar sind, prosperieren die Arbeitgeber. Martin Klöti zeigte am Beispiel von Genf auf, dass eine hohe Maturaquote allein, noch kein Garant ist für eine tiefe Arbeitslosigkeit. Die FDP steht für den Erhalt des dualen Bildungssystems. Gleichzeitig sieht man aber die Notwendigkeit, die angebotenen Bildungswege durchlässiger zu gestalten. Eine klare Leistungsevaluation ist wichtig für einen funktionierenden Arbeitsmarkt. Die Lehrerausbildung soll offener werden für Quereinsteiger. Die FDP ortet ein Defizit in der Wirtschaftsfreundlichkeit der Exponenten im Schulbetrieb. Schule und Ausbildung darf etwas kosten, sie muss in jedem Fall einer wirtschaftlichen Betrachtung stand halten. Beste Qualität der Ausbildung, ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis und ein bedarfsgerechtes Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten sind wichtig für eine gute Zukunft der Arbeit im Rheintal. Sie sind zentrale Anliegen der FDP St.Gallen. Corinne Lei fasste den Abend zusammen und bedankte sich bei den Ausbildern der Lernzentren und den Referenten mit einem guten Rotwein vom Weingut Schmidheiny aus Balgach. Sie lud die Anwesenden ein zu einem schönen Apéro aus der Optikhus-Küche. Das Gehörte gab Anlass für angeregte Diskussionen. Die Gäste der FDP Balgach verliessen das Optikhus und die Lernzentren LfW Heerbrugg, mit dem Gefühl, einen interessanten und anregenden Abend genossen zu haben.

FDP Balgach am Weihnachtsmarkt

Traditionell ist die FDP Balgach am Weihnachtsmarkt mit einem Stand vertreten. Mit vielen angeregten Dikussionen wurden die Anliegen der Bevölkerung aufgenommen.

Abstimmungs- und Wahlsonntag, 27.11.2011

Die Balgacher Stimmbevölkerung lehen die Vorlage zur Umgebungsgestaltung des Rathauses mit 717 Nein zu 659 Ja Stimmen ab! Die Lastwagen werden somit das Industriegebiet "Wegen" weiterhin beliefern können. Die FDP Balgach fordert nun den Gemeinderat auf das Gespräch mit dem Kanton zu suchen. Nun soll abgeklärt werden, was mit der Rietstrasse geschieht.

Rege Diskussionen am Stamm der FDP-Ortspartei Balgach

Am letzten Mittwoch trafen sich einundzwanzig Mitglieder der FDP Balgach zum regelmässigen Partei-Stamm im Restaurant Weinstube.

Neben den Abstimmungsvorlagen über die drei Kreditbegehren der Gemeinde, war die Nomination von Balger Kantonsratskandidaten das Hauptthema.

Die FDP Balgach empfiehlt den Stimmbürgern das Projekt „Sanierung der Hallenbad-Technik“ zur Annahme. Die Meinung der Anwesenden zum geplanten Umbau des Rathaus-Foyers waren geteilt. Hier empfiehlt die Ortspartei Stimmfreigabe. Die dritte Vorlage, den Kredit zur Umgebungsgestaltung beim Rathaus, lehnt die FDP Balgach ab. Entgegen der Ansicht des Gemeinderates, kann sich die FDP Balgach nicht vorstellen, die Turnhallestrasse zu beruhigen, ohne vorher eine Alternative für den Verkehr geschaffen zu haben. Die Ortspartei fordert den Gemeinderat auf, jetzt das Gespräch mit dem Kanton zu suchen, zur Frage der Gestaltung des Einlenkers Rietstrasse / Hauptstrasse, und der Kreuzung Rietstrasse / Turnhallestrasse. Wenn Klarheit geschaffen wurde, wie der Verkehr fliessen soll, kann über die Umgebungsgestaltung beim Rathaus gesprochen werden.

Für die Kantonsratswahl am 11. März 2012 empfiehlt die Ortspartei Balgach zwei Kandidaten. Zum einen die Präsidentin Frau Corinne Lei-Matter. Sie ist medizinische Therapeutin, hatte einen Lehrauftrag an einer Fachschule und ist engagierte Schulrätin an der OMR. Daneben ist sie Hausfrau und Mutter, leitet das MuKi-Turnen im Dorf und führt die FDP-Ortspartei Balgach.
Corinne Lei-Matter möchte sich in St.Gallen für Bildung, Erziehung und die Belange des Gesundheitswesens einsetzen. Ihre Freisinnige Denkhaltung, verbunden mit jugendlicher Frische wird dem Kantonsrat gut tun. Der zweite Kandidat, den die Ortspartei Balgach empfiehlt, ist der Gemeinderat Christoph Auerswald. Er ist Elektronik- und Betriebs-ingenieur in der Technologiefirma TRUMPF. Er befasst sich mit der Wirtschaftsentwicklung und Infrastrukturfragen. Als Freisinniger und Leiter der Arbeitsgruppe Energie im Dorf, ist er bedacht auf einen nachhaltigen Umgang mit finanziellen Mitteln und Ressourcen. Die Erhaltung des Werkplatzes und gute Rahmenbedingungen für unsere
Rheintaler Betriebe liegen ihm besonders am Herzen.

Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde lange und leidenschaftlich weiterdiskutiert.



Leserbrief

FDP Nein-Parole zur Umgebungsgestaltung beim Rathaus
(betrifft Artikel Glühende Bremsen, feurige Reden vom 24.11.2011)

Anscheinend hat Ernst Metzler die Argumente der FDP Balgach nicht verstanden. Deshalb möchte ich diese noch einmal erörtern.
 Die FDP möchte lediglich zuerst abgeklärt haben, wie der Schwerverkehr in das Industriegebiet „Wegen“ gelangt.  Eine mögliche Alternative zur Turnhallenstrasse wäre die Rietstrasse. Aber auch diese ist im Moment noch zu schmal für den Schwerverkehr. Die Rietstrasse ist in den Händen des Kantons. Die FDP möchte gerne wissen was mit der Rietstrasse passiert. Falls diese nicht ausgebaut würde, könnte dies zu erheblichen Verkehrsproblemen in unserem Dorf führen. Es geht darum sich die Möglichkeiten offen zu halten.
Lastwagen welche von der Autobahn her kommen, sollen die Verbindungstrasse Widnau-Balgach benutzen. Wenn sie dann auf die Umfahrungsstrasse fahren, werden sie beim Abzweiger Richtung Balgach Mühe haben, um die Ecke zu kommen. Ferner kommen aber auch Lastwagen vom Appenzellerland her, oder sie laden in mehreren Dörfern im Rheintal ab. Dann benutzen sie die Hauptstrasse.
Es geht also nicht um Kosten oder „Salamitaktik“, sondern um Überlegungen die nach Ansicht der FDP  Balgach noch genauer gemacht werden müssten.

Corinne Lei, Präsidentin FDP Balgach