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HV und Besuch von Regierungsrat Marc Mächler

Marco Rezzoli, Präsident der FPD Balgach, führte zügig durch die Hauptversammlung. Die Rechnung, der Jahresbericht und das Budget 2019 wurden einstimmig angenommen. im anschliessenden öffentlichen Referat gaben Marc Mächler, Regierungsrat und Vorsteher des Baudepartementes, und Sacha Bundi, Leiter Mobilität und Planung beim Baudepartement, spannende Einblicke in die Verkehrsplanung im Rheintal und anstehende kantonale Bau- und Verkehrsprojekte. Susanne Vincenz-Stauffacher, Ständeratskandidatin, war ebenfalls Gast und nutzte die Gelegenheit, sich im Rheintal weiter bekannt zu machen.

Foto: von links: Marco Rezzoli, Sarah Peter Vogt, Susanne Vincenz-Stauffacher, RR Marc Mächler, Sascha Bundi

Grosse Projekte mit Abhängigkeiten
Marc Mächler sprach über Rhesi und das Agglomerationsprogramm, das derzeit erarbeitet wird. Zwei Projekte, die wichtig und nötig seien, jedoch viele Interessen, auch über die Grenze, vereinen müsse. „Das Rheintal verdient einen guten Hochwasserschutz“, meinte Marc Mächler.  Beim Aggomerationsprogramm betonte er ebenfalls  die grenzüberschreitende Komponente. Im Programm seien „zwei überfällige Strassenkorridore enthalten“. Der eine betrifft die S18, der andere eine zusätzliche Verbindung der beiden Autobahnen in Vorarlberg und der Schweiz im Raum Diepoldsau.

Gesamtverkehrsplanung im Auge
Im Vordergrund der Ausführungen zu kommunalen Aspekten standen der geplante Ausbau der Kantonsstrasse von Altstätten bis Heerbrugg, wobei Sascha Bundi seine Ausführungen auf den Balgacher Abschnitt beschränkte. Die Kosten fürs Betriebs- und Gestaltungskonzept bezifferte er mit 13 Mio. Franken, wobei es sich dabei um einen Richtwert handle und die Gestaltungselemente noch nicht enthalten seien.

Eine Frau für den Ständerat
Susanne Vincenz-Stauffacher bedankte sich bei den Wählerinnen und Wählern für die grosse Unterstützung beim ersten Wahlgang. Gegenüber Beni Würth, der sozusagen den 100-Meter-Lauf bei Meter 70 habe beginnen können, habe sie selbst bei Null starten müssen. Dass sie dennoch rund 25’000 Stimmen erzielt habe, bezeichnete Vincenz als grossen Erfolg für sie. Sie sei sehr motiviert, nochmals alles zu geben. Aufgrund der tiefen Wahlbeteiligung im ersten Wahlgang sieht sie durchaus Potenzial für einen weitere Stimmengewinne.

Susanne Vincenz-Stauffacher am 10. März 2019 in den Ständerat!

 

 

Mit Susanne Vincenz-Stauffacher den Ständeratssitz behaupten

Susanne Vincenz-Stauffacher wurde von den freisinnigen Delegierten am 20. Dezember 2018 einstimmig als Kandidatin für den Ständerat gewählt.

Die 51-jährige Abtwiler Kantonsrätin bringt einen reichen politischen Rucksack mit, den Kanton, die Frauen und den Freisinn in Bern standesgemäss zu vertreten. Politisch liegt ihr Fokus auf Bildungs- und Wirtschaftsthemen sowie auf gesellschaftspolitischen Fragestellungen.

Nach Erika Forster-Vannini und Karin Keller-Sutter wäre Vincenz die dritte St.Galler Ständerätin. 

http://vincenz-stauffacher.ch

 

 
 
 
 

Alterswohnen - quo vadis

Öffentlicher Anlass FDP Balgach
„Alterswohnen – quo vadis?“

Datum        Donnerstag, 20. September 2018
Zeit             18 – 20 Uhr
Ort              Optikhus (Raum Alvier), Leica Geosystems, Heinrich-Wild-Strasse, Heerbrugg

Das Thema „Wohnen im Alter“ beschäftigt uns alle. Als Selbstbetroffene, Angehörige, Pflegende, Bürger, Behördenvertreter, etc.
Wir wollen dieses Thema zusammen mit verschiedenen Experten beleuchten. Sie zeigen auf, welche Wohn- und Pflegeangebote es heute schon gibt. Auf dem Podium diskutieren wir, in welche Richtung die Entwicklung gehen wird.

Programm  

18:00          Begrüssung/Einleitung   

18.10          Referat Lars Sostizzo, Leiter des privaten Alterswohnheims Abendruh,
                   Gossau
                   Referat Mirjeta & Sebastian Spirig, Spirig Privatpflege Heerbrugg 
                   Referat Stephanie John, Teamleiterin Ergänzungsleistungen SVA SG

19.00          Podium
                   – Lars Sostizzo, Leiter privates Alterswohnheim
                   – Stephanie John, Expertin Pflegefinanzierung SVA SG
                   – Sebastian Spirig, Vertreter private Spitex
                   – Gregor Baumgartner, Leiter Abteilung Alter, Amt für Soziales Kanton        
                      SG, ehem. Leiter Senioren- und Spitexzentrum Verahus, Balgach
                   Moderation: Sarah Peter Vogt

20:00          Ende der Veranstaltung anschliessend Apéro

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos, es ist keine Anmeldung erforderlich.
Der anschliessende Apero ist offeriert von der FDP Balgach.

Download
Präsentation Sostizzo_Abendruh Gossau
Prasentation_Spirig Privatpflege Heerbrugg
Präsentation John_SVA SG

 

FDP Balgach mit neuem Präsidenten

Nach einer spannenden Führung durch die Firma Novaron in Balgach, wählten die Mitglieder der FDP Balgach an ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung Marco Rezzoli als neuen Präsidenten.

Engagement im Vorstand
Egzon Zhuta, Interimspräsident, führte durch die Mitgliederversammlung und erzählte im Jahresbericht über alle Aktivitäten. Das vergangene Jahr war sehr wichtig für die FDP Balgach. Gelang es doch der Findungskommission unter Leitung von Sarah Peter Vogt den Vorstand zu verbreitern und einen neuen Präsidenten zu finden. Da Egzon Zhuta nicht mehr in Balgach wohnt, drängte sich eine Präsidentenneuwahl auf. Marco Rezzoli wurde mit viel Applaus gewählt und übernimmt dieses Amt mit Enthusiasmus und Freude unterstützt durch einen engagierten Vorstand. Dem Vorstand gehören nebst Marco Rezzolli Märk Nüesch (Vize-Präsident), Reto Schmidheiny (Finanzen), Sarah Peter Vogt (Aktuarin/Kommunikation), Thomas Blank, Thomas Percy, Christoph Rütsche und Martin Ammann an.

Neuer Wind
Egzon Zhuta freut sich sehr über den erstarkten Vorstand und die Wahl Nachfolgers. Er gehe nicht gerne weg von Balgach, auch nicht von der FDP Balgach. Man merke, dass in der FPD Balgach ein neuer Wind wehe. Bereits seien Neumitglieder zu verzeichnen sowie Anfragen von Interessenten. Im September werde es einen spannenden Anlass zum Thema „Wohnen im Alter“ geben. Die Mitglieder der FDP Balgach verabschiedeten desweiteren das neu erarbeitete Positionspapier. Reto Schmidheiny, Vorstandsmitglied und Mitglied des Gemeinderates, sagte dazu: „Wir wollen kommunizieren, wofür wir stehen und die Diskussion in der Gemeinde verbreitern ohne fertige Rezepte anzuordnen.“
Mit einem reichhaltigen Apero der Chäshütte Balgach liessen die Mitglieder der FDP Balgach den Abend im Eventraum der Novaron AG fröhlich ausklingen.

 

FDP Balgach verstärkt Vorstand

Die FDP Balgach wird durch drei neue Vorstandsmitglieder verstärkt. Mit Märk Nüesch, Marco Rezzoli und Christoph Rütsche wurden drei kompetente Persönlichkeiten gewählt, die sich in ihrer Vergangenheit bereits für das Gemeinwohl und die FDP eingesetzt haben. Sie komplementieren den Vorstand bestehend aus Egzon Zhuta (bis 2018), Thomas Blank, Martin Ammann, Sarah Peter Vogt, Reto Schmidheiny und Thomas Percy

Zwei der drei neuen Vorstandsmitglieder nehmen zu vier Fragen Stellung:

Was hat Sie motiviert, im Vorstand der FDP Balgach mitzuarbeiten?
Märk Nüesch
: Durch meine berufliche Veränderung habe ich nun wieder vermehrt Zeit mich mit politischen Fragen auf lokaler Ebene auseinanderzusetzen. Die kommunalen Themen in meinem persönlichen Umfeld vertieft zu diskutieren und die verschiedenen Meinungen abzuholen, sind immer spannende Herausforderungen.
Marco Rezzoli: Bei mir sieht es ähnlich aus. Mit der Mitarbeit im Vorstand kann ich einen Beitrag zur politischen Meinungsbildung leisten. Der aktive Austausch mit engagierten jüngeren und älteren Mitbürgern und Behördenmitgliedern ist sehr spannend und motivierend.

Sie beide haben sich in unterschiedlichen Funktionen in früheren Jahren in Behörden und der Politik engagiert. Sehen Sie in dieser Zeitspanne Veränderungen in der Politik?
M. Nüesch:
Genauso wie die ganze Gesellschaft ist auch die Politik auf allen Stufen Veränderungen unterworfen. Immer weniger Bürger befassen sich mit politischen Fragen. Die schnelllebige Gesellschaft und die damit verbundene Anonymität animieren den Einzelnen leider immer weniger zur Mitarbeit in einem politischen Gremium. Gerade in einer Gemeinde, wo sich jeder wohlfühlen sollte, ist es wichtig, dass sich der Bürger ernstgenommen fühlt und er politische Entscheidungen nachvollziehen kann.
M. Rezzoli
: Das stimmt. Die Entscheidungsfindungen werden komplexer und dauern auch länger. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir aktiv politisieren und eine klare Vorstellung haben, wie wir die Zukunft unserer Gemeinde gestalten möchten. Kommunikation und Meinungsbildung über die sozialen Medien hat sich rasant entwickelt. Diesem Faktor müssen wir Rechnung tragen indem wir diese Möglichkeiten ebenfalls einsetzen.     

Wo sehen Sie heute die Funktion einer Ortspartei?
M. Nüesch:
Primär ist es eine Grundaufgabe jeder Partei, fähige Personen für die verschiedensten politischen Ämter zu rekrutieren. Vermehrt sollten die Parteien auch versuchen die politische Meinungsfindung – auch zu komplexeren Themen – möglichst breit zu führen, diese Ergebnisse in die politischen Räte einzubringen und somit auch näher bei der Lösungsfindung dabei zu sein. Eine breit abgestützte Meinung ist zweifelsohne ausgewogener und mehrheitsfähiger in der Gemeinde.
Rezzoli: Das sehe ich genau gleich. Die Ortsparteien tragen wesentlich zum Meinungsbildungsprozess bei, indem sie für aktuelle Themen ein Diskussionsforum bieten und interessierten Bürgern die Gelegenheit geben, Ihre Meinung zu teilen und Mehrheiten zu bilden. Zudem fördern die Ortsparteien das Interesse an der Politik und leisten einen wichtigen Beitrag zur Nachbesetzung vakanter Stellen in den verschiedenen Gremien der Gemeinde.

Welche Themen sollten aus Ihrer Sicht als Bürger in Zukunft in Balgach angepackt werden?
M. Nüesch:
Die aktuellen, offenen Fragen unserer Gemeinde wie Wohnen im Alter, Verkehr in der Region, Werkhof und Arbeitsplatzerhaltung mit der wirtschaftlichen Weiterentwicklung sollen zielstrebig angegangen werden. Diese Aufgaben als Projekt zu erfassen, weiterzuentwickeln, finanziell machbar und zeitgerecht zu realisieren, sollte unseren Behörden Pflicht sein. Wobei wir uns nebst dem finanziell Machbaren langfristig immer die Wohn-und Lebensqualität vor Augen halten müssen. Innerhalb der Region Mittelrheintal möchte ich, dass bei regionalen Themen vermehrt bereits in der Entscheidungsfindung mitbestimmt werden kann.Und zu guter Letzt wünsche ich mir ganz fest, dass wir in allen Veränderungen auch unsere Chancen sehen und so für kommende Generationen eine erstrebenswerte Wohn und Arbeitsgemeinde sind, in der sich Leben und Wohnen lohnt.
M. Rezzoli: Aktuell erfreuen wir uns eines regen Wachstums in unserer Gemeinde im Wohnbereich und haben auch gute Aussichten, dass wir bezüglich Arbeitsplätzen einiges zulegen können. Hier gilt es zu verstehen, was dies für Balgach bedeutet und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Für das Thema Wohnen im Alter gilt es eine Vorstellung zu entwickeln, wie wir das umsetzen könnten und möchten. Im Bereich Umweltgefahren möchte ich gerne verstehen, wie es zu den kürzlichen Überschwemmungen im unteren Dorfteil kommen konnte und welche Massnahmen notwendig sind, damit sich das zukünftig nicht wiederholen kann.
Alles in allem bin ich überzeugt, dass die langfristig stabile Finanzlage mit dem damit verbundenen tiefen Steuerfuss unser Erfolgsfaktor ist in Balgach. Diesem gilt es mit einer ausgewogenen Strategie Sorge zu tragen.

Haben Sie Interesse, eine Veranstaltung der FDP Balgach zu besuchen oder aktiv als Mitglied mitzuwirken?
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme an info@fdp-balgach.ch oder 079 722 74 46 (Egzon Zhuta).
Mehr Informationen unter www.fdp-balgach.ch

FDP Balgach für Hallenbaderweiterung mit Auflagen

Balgach. Die ausserordentliche Mitgliederversammlung der FDP Balgach Ende September behandelte zwei wichtige Traktanden. Neben der Wahl von drei neuen Vorstandsmitglieder stand die Information, Diskussion und Parolenfassung zur Hallenbaderweiterung an.

Drei neue Vorstandsmitglieder
In Abwesenheit des Interimspräsidenten, Egzon Zhuta, führte Sarah Peter Vogt durch die Mitgliederversammlung. Als Präsidentin der Findungskommission Vorstandserweiterung/ Präsidium berichtete sie über die Arbeiten während der letzten Monate. Leider konnte zum Zeitpunkt der Mitgliederversammlung noch keine Lösung fürs Präsidium präsentiert werden, bis zur nächsten Hauptversammlung wird dies jedoch der Fall sein. Sehr erfreut waren die Mitglieder über die vorgeschlagenen neuen Vorstandsmitglieder. Mit Märk Nüesch, Marco Rezzoli und Christoph Rütsche stellten sich drei kompetente Persönlichkeiten zur Wahl, die sich alle in ihrer Vergangenheit bereits für das Gemeinwohl und die FDP eingesetzt haben. Die drei neuen Vorstandsmitglieder wurden dann auch einstimmig gewählt.

Für Hallenbaderweiterung mit gewissen Auflagen
Der Gemeinderat Reto Schmidheiny informierte anschliessend über die beiden Varianten zur Sanierung des Balgacher Hallenbades. Er erklärte, dass bei der einen Variante nur das Nötigste gemacht würde. Die zweite, teurere Variante saniere einerseits das Hallenbad, löse andererseits auch bestehende Probleme und Schwierigkeiten mit verschiedenen Nutzergruppen. Die Balgacher Bürger haben bereits per Post ausführliche Informationen von der Gemeinde über die Hallenbadsanierung erhalten. Bei einer Informationsveranstaltung der Gemeinde am 17. Oktober wird darüber detailliert informiert. Ebenso wies er darauf hin, dass am 24.Oktober an der ausserordentlichen Bürgerversammlung eine getrennte Abstimmung über beide Varianten erfolge.  Eine Ablehnung/ Annahme beider Varianten sei möglich. Bei einem doppelten Nein, was zu vermeiden wäre, wie Schmidheiny betonte, würden beide Varianten nicht weiterverfolgt. Bei einem doppelten Ja gäbe es eine Stichabstimmung.

Es wurde sehr engagiert über die Vor- und Nachteile der beiden Ausbauvarianten diskutiert. Schlussendlich sprachen sich die Mitglieder für die Ausbauvariante aus, jedoch unter der Bedingung, dass sich die Kosten zwischen 11.5 und 13.5 Millionen Franken bewegen. Die 13.5 Millionen Franken werden als maximales Kostendach betrachtet. Die FDP Ortspartei wird dies anlässlich der Abstimmung für den Baukredit überprüfen und eine entsprechende Abstimmungsempfehlung abgeben. Unter Einhaltung dieses Kostenrahmens ist die FDP Balgach der Meinung, dass mit einem sanierten und attraktiven Hallenbad ein positives Signal für Balgach und die Zukunft gesetzt werden kann und damit eine breite Bevölkerung in den Genuss eines täglich nutzbaren, gesundheitsfördernden Angebotes kommt.

FDP-Ortspartei vor Führungswechsel

An der Hauptversammlung der FDP Balgach blickten die Mitglieder auf Erfolge zurück, kümmerten sich wegen bevorstehender Rücktritte aber auch um die Kandidatensuche.
Die Glanzpunkte im vergangenen Jahr der FDP-Ortspartei bildeten die kantonalen und kommunalen Wahlen. Beide verliefen für die FDP äusserst erfolgreich. So avancierte die St. Galler FDP bei den Kantonsratswahlen mit vier Sitzgewinnen zur zweitstärksten Fraktion, und bei den Kommunalwahlen wurden alle FDP-­Kandidatinnen und -Kandidaten gewählt. Zudem gelang es, mit dem Wirtschafts- und Finanzfachmann Reto Schmidheiny einen dritten Gemeinderatssitz zu gewinnen, und mit der der FDP nahestehenden Pädagogin und Personalfachfrau Gaby Eigenmann auch das vakante Schulratspräsidium neu zu besetzen. Damit dokumentiert die Ortspartei ihre Führungsverantwortung und ihren Gestaltungswillen zugunsten der Dorfgemeinschaft.
Aus den Parteiorganen sind das langjährige, engagierte Vorstandsmitglied Veith Zäch sowie der zweite Revisor Guido Kobelt zurückgetreten. Als Nachfolger wurden Reto Schmidheiny in den Vorstand und Willy Gerber in die Kontrollstelle gewählt. Zudem kündigten Martin Ammann (Präsident), Egzon Zhuta (Vize-Präsident) und Thomas Blank (Aktuar) wegen bevorstehender Berufs- und Ortswechsel ihre Rücktrittsabsichten an. Eine Findungskommission unter der Leitung von Sarah Peter Vogt ist mit der Suche nach geeigneten Ersatzkandidaten beauftragt worden.
Unter Varia diskutierten die Mitglieder über diverse Aufgaben in den Bereichen Altersleitbild, Umweltgefahren, Verkehr und Infrastruktur. Man äusserte die Hoffnung auf eine gute Umsetzung der Hallenbadsanierung und der gemeinderätlichen Informationspolitik gemäss Leitbild und dem seit 2014 gesetzlich verankerten Öffentlichkeitsprinzip.
Abschliessend würdigte und verdankte der Präsident die Verdienste von Hansjörg Sieber in der GPK der politischen Gemeinde (vier Amtsperioden, davon zwei als Präsident) und schloss die Versammlung mit dem Aufruf, sich weiterhin aktiv und mit aller Kraft für das liberale Gedankengut, das Milizsystem und das Allgemeinwohl einzusetzen. (pd)
 

FDP zieht Bilanz zur Februarsession des St.Galler Kantonsrats

Die FDP fällt ein positives Fazit zu den Gesamterneuerungswahlen der kantonalen Gerichte, wo sämtliche freisinnigen Kandidierenden mit sehr guten Ergebnissen gewählt worden sind. Enttäuscht zeigt sich die Fraktion hingegen über die fehlende bürgerliche Unterstützung im Kampf gegen versteckte Steuern in Form von überhöhten Gebühren.
 
St.Gallen, 21. Februar 2017 | Erwartungsgemäss prägten die Gesamterneuerungswahlen für die kantonalen Gerichte den Verlauf der zweitägigen Februarsession des St.Galler Kantonsrats. Nachdem der offizielle Wahlvorschlag der SVP-Fraktion für das neu zu besetzende Vollamt am Verwaltungsgericht im Vorfeld der Session öffentlich für Kontroversen gesorgt hatte, setzte sich die FDP am Montag dafür ein, das Geschäft kurzfristigen wahltaktischen Manövern zu entziehen und so die Wogen etwas zu glätten. Der Ordnungsantrag auf Verschiebung der Wahl der hauptamtlichen Verwaltungsrichter auf die Aprilsession sollte darüber hinaus einen Beitrag leisten, das Ansehen der Institutionen zu stärken; er wurde von den anderen Fraktionen aber nicht unterstützt. Mit der Wahl des amtierenden hauptamtlichen Richters der Verwaltungsrekurskommission, Stefan Zürn, respektierte das Parlament den grundsätzlichen Anspruch der SVP auf das neugeschaffene Amt am Verwaltungsgericht. Es ist nun an der SVP, den demokratisch gefällten Entscheid zu akzeptieren, zumal die Vorbehalte gegen den offiziellen Kandidaten der Fraktion frühzeitig publik gemacht worden waren.